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Hundefutter

Hund vor einem Napf mit Trockenfutter

Gutes Hundefutter versorgt Euren Hund passend zu Alter, Größe, Aktivität und gesundheitlicher Situation mit Energie und allen notwendigen Nährstoffen. Wenn Ihr Hundefutter kaufen möchtet, solltet Ihr deshalb weniger auf Werbeversprechen achten als auf Kennzeichnung, Zusammensetzung, Energiegehalt und den tatsächlichen Bedarf Eures Hundes.

Die Auswahl reicht von Nass- und Trockenfutter über Welpen- und Senior-Futter bis zu getreidefreien Rezepturen, BARF und selbst zusammengestellten Rationen. Keine dieser Fütterungsformen ist grundsätzlich die beste. Entscheidend ist, ob die gesamte Ration den Nährstoffbedarf Eures Hundes zuverlässig deckt.

Nassfutter und Trockenfutter in einem Futternapf
Nass- und Trockenfutter können beide Teil einer bedarfsgerechten Hundeernährung sein.

Gutes Hundefutter erkennen: Darauf solltet Ihr achten

Hunde benötigen neben Energie unter anderem Proteine beziehungsweise Aminosäuren, Fette und Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine. Auch Kohlenhydrate können als Energiequelle dienen. Wie viel ein Hund davon benötigt, hängt von Lebensphase, Aktivität, Körpergewicht und weiteren individuellen Faktoren ab.

Ein hoher Fleischanteil oder eine möglichst kurze Zutatenliste machen ein Futter daher nicht automatisch besser. Auch Begriffe wie „natürlich“, „Premium“ oder „mit viel Fleisch“ sagen allein wenig über die Eignung eines Futters aus.

Achtet zunächst darauf, ob das Produkt als Alleinfuttermittel gekennzeichnet ist. Ein Alleinfuttermittel ist dafür vorgesehen, den täglichen Nährstoffbedarf bei bestimmungsgemäßer Fütterung vollständig abzudecken. Ergänzungsfuttermittel sind dagegen nicht ohne Weiteres als alleinige tägliche Ration geeignet.

Zur Kennzeichnung gehören außerdem Angaben zur Zusammensetzung, zu analytischen Bestandteilen, zur Tierkategorie und zur empfohlenen Futtermenge. Wer Hundefutter online kauft, sollte diese Informationen ebenso sorgfältig prüfen wie Preis oder Bewertungen.

Nassfutter oder Trockenfutter: Was passt besser?

Nassfutter und Trockenfutter können beide eine bedarfsgerechte Ernährung ermöglichen, sofern es sich um ein geeignetes Alleinfuttermittel handelt.

Der deutlichste Unterschied liegt im Wassergehalt. Nassfutter enthält wesentlich mehr Feuchtigkeit. Dadurch nimmt der Hund bereits mit der Mahlzeit Wasser auf. Geöffnete Verpackungen müssen allerdings entsprechend den Herstellerangaben gelagert und zeitnah verbraucht werden.

Trockenfutter ist konzentrierter, lässt sich meist einfacher lagern, transportieren und portionieren. Weil bereits kleine Mengen relativ viel Energie liefern können, sollte die Tagesration möglichst genau abgewogen werden.

Welche Variante besser zu Euch passt, hängt deshalb von Eurem Hund und Eurem Alltag ab. Entscheidend sind Nährstoffversorgung, Verträglichkeit und eine passende Futtermenge. Frisches Trinkwasser muss unabhängig von der Fütterungsform immer verfügbar sein.

Merkmal Nassfutter Trockenfutter BARF
Wassergehalt hoch niedrig abhängig von der Ration
Lagerung geöffnet begrenzt haltbar meist unkompliziert Kühl- bzw. Tiefkühlkette wichtig
Portionierung einfach sehr einfach, Abwiegen sinnvoll aufwendiger
Nährstoffversorgung als geeignetes Alleinfuttermittel vollständig möglich als geeignetes Alleinfuttermittel vollständig möglich muss gezielt geplant werden
Aufwand gering gering höher
Hygiene übliche Futtermittelhygiene unkompliziert besondere Sorgfalt bei rohem Fleisch

Nassfutter für Hunde

Wenn Ihr Nassfutter für Hunde kaufen möchtet, achtet zuerst auf die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel und darauf, für welche Lebensphase das Produkt vorgesehen ist.

Fleischsorte und Geschmack können bei der Auswahl eine Rolle spielen. Wichtiger sind jedoch eine vollständige Nährstoffversorgung, gute Verträglichkeit und eine zum Hund passende Energiemenge.

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Trockenfutter für Hunde

Trockenfutter für Hunde benötigt wenig Lagerplatz, lässt sich sauber portionieren und eignet sich gut für Reisen oder unterwegs.

Wer die Futtermenge kontrollieren möchte, sollte möglichst eine Küchenwaage statt eines Messbechers verwenden. Leckerlis und Kauartikel gehören ebenfalls zur täglichen Energieaufnahme und müssen bei der Ration berücksichtigt werden.

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Hundefutter kaufen: Welches Futter passt zu welchem Hund?

Beim Hundefutter kaufen gehört die Lebensphase zu den wichtigsten Auswahlkriterien. Welpen wachsen und haben andere Anforderungen als erwachsene Hunde. Bei Senioren können sich Aktivität, Muskelmasse und Energiebedarf verändern.

Die Bezeichnungen „Adult“ oder „Senior“ reichen jedoch nicht aus. Zwei gleich schwere Hunde können aufgrund ihrer Aktivität, Haltung und Körperkondition unterschiedlich viel Energie benötigen.

Nutzt die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung deshalb als Ausgangspunkt und kontrolliert regelmäßig Gewicht und Körperkondition. Verändert sich das Gewicht unerwünscht, sollte die tatsächliche Futtermenge überprüft werden.

Hund Worauf Ihr achten solltet
Welpe für das Wachstum geeignete Nährstoffversorgung und Energiemenge
Erwachsener Hund Gewicht, Aktivität, Körperkondition und Verträglichkeit
Senior Energiebedarf, Gewicht, Muskelmasse und Gesundheitszustand
Sehr aktiver Hund ausreichende Energieversorgung bei ausgewogener Gesamtzusammensetzung
Sensibler Hund gut verträgliche Rezeptur; wiederkehrende Beschwerden abklären
Hund mit Erkrankung Futterwahl tierärztlich beziehungsweise ernährungsmedizinisch abstimmen

Welpenfutter

Ein Welpe ist kein kleiner erwachsener Hund. Während des Wachstums sollte die Ration speziell auf diese Lebensphase abgestimmt sein. Das betrifft insbesondere Energieversorgung und wichtige Mineralstoffe.

Bei großen Rassen ist eine kontrollierte Energieversorgung besonders wichtig. Zusätzliche Mineralstoffpräparate sollten bei einem ausgewogenen Alleinfuttermittel nicht ohne konkreten Grund ergänzt werden.

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Hundefutter für Senioren

Mit zunehmendem Alter kann sich der Futterbedarf verändern. Entscheidend sind jedoch nicht allein die Lebensjahre, sondern Aktivität, Gewicht, Muskelmasse und Gesundheitszustand des einzelnen Hundes.

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Getreidefreies Hundefutter: Nicht automatisch besser

Getreidefreies Hundefutter ist weit verbreitet. Der Verzicht auf Weizen, Reis, Mais oder andere Getreidearten macht ein Futter jedoch nicht automatisch hochwertiger.

Wenn Euer Hund einen bestimmten Bestandteil nachweislich nicht verträgt, kann eine gezielte Auswahl sinnvoll sein. Verdauungsprobleme oder Hautbeschwerden können allerdings zahlreiche Ursachen haben. Wiederkehrende oder anhaltende Beschwerden sollten deshalb tierärztlich abgeklärt werden.

Getreidefreies Futter ist außerdem nicht automatisch kohlenhydratfrei. Statt Getreide können beispielsweise Kartoffeln, Erbsen oder andere pflanzliche Zutaten enthalten sein.

Auch hier gelten deshalb die grundlegenden Auswahlkriterien: Ist das Produkt ein Alleinfuttermittel? Passt es zur Lebensphase? Wie hoch ist die Energiedichte? Und verträgt Euer Hund das Futter?

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BARF: Rohfütterung braucht einen durchdachten Futterplan

BARF bezeichnet verschiedene Formen der Rohfütterung. Typischerweise kommen rohes Fleisch und Innereien sowie je nach Konzept weitere Bestandteile zum Einsatz.

Wer die Ration selbst zusammenstellt, muss sicherstellen, dass der Hund ausreichend mit Energie und allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Fleisch allein genügt dafür nicht. Eine dauerhaft selbst zusammengestellte Ration sollte deshalb fachkundig berechnet werden – besonders bei Welpen, heranwachsenden Hunden und Tieren mit gesundheitlichen Problemen.

Bei rohem Fleisch spielt außerdem Hygiene eine wichtige Rolle. Es kann Krankheitserreger oder Parasiten enthalten, die teilweise auch für Menschen im Haushalt relevant sein können. Arbeitsflächen, Näpfe und Küchenutensilien sollten deshalb gründlich gereinigt und Kühlketten eingehalten werden.

Rohes Schweine- beziehungsweise Wildschweinfleisch sollte Hunden wegen des Risikos der Aujeszkyschen Krankheit nicht verfüttert werden.

BARF bedeutet nicht, einfach rohes Fleisch in den Napf zu geben. Wer die Ration selbst zusammenstellt, sollte sicherstellen, dass der komplette Nährstoffbedarf des Hundes gedeckt wird.

– Sandra, Redaktion

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Hundefutter richtig füttern: Menge und Futterwechsel

Wie viel Futter ein Hund täglich benötigt, hängt nicht allein vom Gewicht ab. Auch Aktivität, Alter, Körperkondition und die Energiedichte des Futters spielen eine Rolle.

Orientiert Euch zunächst an der Fütterungsempfehlung des Herstellers und kontrolliert anschließend Gewicht und Körperkondition. Leckerlis und Kauartikel zählen zur Tagesration. Auch kleine Snacks können sich über den Tag deutlich summieren.

Wer Snacks zur Belohnung oder Beschäftigung verwendet, findet in unserer Übersicht verschiedene Hundesnacks.

Bei empfindlichen Hunden kann ein Futterwechsel über mehrere Tage schrittweise erfolgen. So lässt sich gleichzeitig beobachten, wie der Hund auf das neue Futter reagiert.

Treten anhaltender Durchfall, Erbrechen, deutlicher Gewichtsverlust oder andere Beschwerden auf, sollte nicht lediglich mit weiteren Futtersorten experimentiert werden.

Für eine saubere und gut handhabbare Fütterung findet Ihr außerdem verschiedene Hundenäpfe und Futtersysteme bei HundeInfo24.

Bei diagnostizierten Erkrankungen können besondere Anforderungen an die Ernährung bestehen. Die Auswahl sollte dann mit der behandelnden Tierarztpraxis oder einer qualifizierten tierärztlichen Ernährungsberatung abgestimmt werden.

Häufige Fragen zu Hundefutter

Welches Hundefutter ist das beste?

Ein einziges bestes Hundefutter für alle Hunde gibt es nicht. Geeignet ist ein Futter, wenn es den Energie- und Nährstoffbedarf Eures Hundes deckt, zur Lebensphase passt und gut vertragen wird. Für die dauerhafte Hauptfütterung ist die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel ein wichtiger Orientierungspunkt.

Ist Nassfutter oder Trockenfutter besser?

Beide Fütterungsformen können Hunde bedarfsgerecht versorgen. Nassfutter enthält mehr Wasser, Trockenfutter ist kompakter und meist einfacher zu lagern. Entscheidend sind Zusammensetzung, Energiegehalt, Verträglichkeit und die passende Futtermenge.

Wie viel Hundefutter braucht mein Hund am Tag?

Das hängt unter anderem von Gewicht, Aktivität, Alter, Körperkondition und Energiedichte des Futters ab. Nutzt die Fütterungsempfehlung des Herstellers als Ausgangspunkt und kontrolliert regelmäßig Gewicht und Körperkondition.

Ist getreidefreies Hundefutter besser?

Nicht grundsätzlich. Getreidefreiheit allein ist kein Qualitätsmerkmal. Bei einer nachgewiesenen Unverträglichkeit kann eine gezielte Auswahl sinnvoll sein.

Was bedeutet Alleinfuttermittel?

Ein Alleinfuttermittel ist dafür vorgesehen, den täglichen Nährstoffbedarf des Hundes bei bestimmungsgemäßer Fütterung vollständig zu decken. Ergänzungsfuttermittel sind dagegen nicht ohne Weiteres als alleinige tägliche Ration gedacht.

Kann ich Hundefutter selbst zubereiten?

Ja. Eine selbst zusammengestellte Ration muss jedoch den vollständigen Energie- und Nährstoffbedarf des Hundes decken. Bei dauerhafter selbst zubereiteter Fütterung ist ein fachkundig berechneter Futterplan sinnvoll, insbesondere bei Welpen und Hunden mit Erkrankungen.